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Westfalenpost - Den Blick für die Tricks der Diebe schärfen
12/2011 - "Ein Arnsberger im Kampf gegen Ladendiebstahl"




"Die Einzelhändler werfen Geld zum Fenster heraus", ist sich Manfred Sendatzki sicher. Der Unternehmensberater aus Arnsberg, spezialisiert auf den Kampf gegen Ladendiebstahl, tritt gerne provokant auf, wenn es um den Fünf-Finger-Rabatt geht. Mit entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen könnte die Rendite jedes Händlers um bis zu XX Prozent gesteigert werden.

Manfred Sendatzki macht natürlich Werbung in eigener Sache. Gleichzeitig ist er ein anerkannter Experte bei der Bekämpfung der Kriminalität im Einzelhandel. 25 Jahre war er Revisionsleiter einer Unternehmensgruppe mit insgesamt 100 SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten - nicht nur im Hochsauerlandkreis. Seit 2004 ist er selbstständig und bietet professionelle Lösungen zur Reduzierung von Inventurdifferenzen an. Zu seinen Kunden zählen Unternehmen wie Metro, Edeka, Rewe und viele andere. Im Auftrag der Bundesregierung wird er im März in Brasilien Revisionsleiter schulen.

5,4 Milliarden Euro kostet der Warenschwund in diesem Jahr die deutschen Einzelhändler. Gemessen am Umsatz stieg der Verlust im Vergleich zum Vorjahr um 7,1 Prozent. "Dieser deutliche Anstieg ist vor allem darauf zurückzuführen, dass viele Einzelhändler im Bereich der Sicherheitsmaßnahmen sparen", erklärt Sendatzki. Die technische Aufrüstung nehme ab, Verkäufer würden kaum geschult, qualifiziertes Sicherheitspersonal sei selten zu finden. "Und Gelegenheit macht nun mal Diebe."

Manfred Sendatzki spricht über "konstruktive Systemkritik" - und wirft den Industrie- und Handelskammern vor, Genehmigungen für Kaufhausdetektive und Sicherheitspersonal zu schnell auszuhändigen. Seiner Meinung nach taugt die Sachkundeprüfung nicht dazu, die für die Arbeit Qualifizierten von den weniger Qualifizierten zu trennen. "Darüber hinaus gibt es keinen einheitlichen Ausbildungsstandard." Die Folge sei schlecht ausgebildetes Personal, das für 6,50 Euro die Stunde wenig Motivation mitbringen würde. Es gebe genügend Kaufhausdetektive, die durch Zusammenarbeit mit Ladendieben ihre Lebensumstände zu verbessern suchten, sagt Sendatzki und beruft sich auf den Sicherheitschef eines großen Handelskonzerns.

Herbert Dabringhaus von der IHK zu Hagen weist die Kritik von sich: "Die Durchfallquote bei der Sachkundeprüfung liegt bei 50 Prozent, ein dreiköpfiger Prüfungsausschuss wacht darüber. So einfach ist das nicht." Man sehe dies als ausreichend an.

"Ladendiebe sind ein Spiegelbild unserer Gesellschaft", berichtet Sendatzki. Frustrierte Hausfrauen gehörten ebenso dazu wie nicht wertgeschätzte Angestellte, der Gruppendynamik erlegenen Schülern, Drogenabhängige und organisierte Diebesbanden. Der Unternehmensberater kennt ihre Tricks. Vom Trojanischen-Pferd-Trick, über Alt-Gegen-Neu-Trick bis hin zum Kinderwagen-Trick.

"Es ist ganz einfach, Geld zu sparen", sagt Sendatzki. Nur mit einer qualifizierten Schulung der Mitarbeiter könnten 50 Prozent der jährlichen Verluste vermieden werden. Dazu müssten nur ein paar Standards beachtet werden. Darunter falle ein Aufkleber, der am Eingangsbereich darauf hinweißt, dass der Verkaufsbereich von einer Kamera überwacht, dass jeder Diebstahl angezeigt und von jedem Ladendieb 100 Euro Vertragsstrafe verlangt wird. Auch der Anreiz einer sogenannten Fangprämie macht Sinn. Die liege im Schnitt bei 50 Euro pro ertapptem Ladendieb. Einige Unternehmen hätten sie bereits eingeführt. "Eine freiwillige Leistung, die sich lohnt."

Sendatzki kennt Unternehmen, die bei der Prävention vorbildhafte Arbeit leisten. "Metro und Douglas sind da zu nennen - und Kaufland." Seit Kaufland jeden Einkaufswagen durchnummeriert habe und der Mitarbeiter an der Kasse die Nummer eintippen muss, sei die Verlustrate gesunken. "Die Kassierer sind gezwungen, unter den Wagen zu blicken . . ."

Manfred Sendatzki will die Einzelhändler weiter sensibilisieren. "Dass alle 48 Sekunden ein Ladendieb zuschlägt, ist eine Mär. Sie schlagen viel häufiger zu, da nur 5 Prozent der Diebstähle auch ... > mehr

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