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sport+mode - Diebstahlsicherung
07/2013 - "Rote Karte für Ladendiebe




Diebstahlsicherung

Rote Karte für Ladendiebe

Die Schäden, die durch Diebstahl und Betrug im Einzelhandel entstehen, zeigen sich erst am Geschäftsjahresende. Jährlich gehen über vier Milliarden Euro des Einkaufwertes durch die Kriminalität im Einzelhandel verloren. Gastautor Manfred Sendatzki gibt Tipps gegen Langfinger

Dem Wert der Diebstähle stehen Investitionen in Präventiv- und Sicherheitsmaßnahmen von rund 1,2 Milliarden Euro gegenüber um die Waren vor Diebstählen zu schützen. Insgesamt entgehen dem Handel damit durch Inventurdifferenzen und Maßnahmen zur Verhinderung und Aufdeckung 1,3 Prozent seines Umsatzes. Nach der Einschätzung von Sicherheitsexperten des Einzelhandels werden zwischen 50 und 70 Prozent durch Ladendiebstahl verursacht.

Nur wenige Anzeigen

Die Daten der Kriminalstatistik, die zwischen einfachen und schweren Ladendiebstählen unterscheiden, weisen auf eine beängstigende Entwicklung hin. Innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich die Anzahl der angezeigten schweren Ladendiebstähle fast verdoppelt. Hierbei nehmen die Täter die Ware nicht nur einfach unbezahlt mit, sondern manipulieren sogar Sicherungen oder brechen Vitrinen auf. Insgesamt werden von den rund 30 Millionen Diebstählen nur 1,2 Prozent zur Anzeige gebracht. Der Sport- und Modefachhandel ist von dieser negativen Entwicklung besonders betroffen. Ein rundes und ständig verbessertes Sortiment von Trend- und Markenartikeln begeistert nicht nur die zahlende Lustkäufergruppe und die Kernklientel.

Normalkunden stehlen häufig

Denn rund 75 Prozent aller Ladendiebe sind "Normalkunden", die aus Gelegenheit stehlen oder attraktive Produkte für den Eigenbedarf unbemerkt entwenden. Sehr häufig ist Abenteuer- Kitzel, Erlebnisarmut, Prahlerei, Geltungsbedürfnis, Habsucht oder Besitzgier ein Motiv für diese Ausprägung der Handelskriminalität. Bei etwa 15 Prozent handelt es sich um Beschaffungskriminalität oder um Personen, die aus sozialen Problemgruppen kommen. Etwa zehn Prozent professionelle Diebe stehlen im Auftrag hochwertige Ware und bevorzugen dabei ungesicherte Geschäfte. Diese Beschaffungskriminalität und der Verfall ethischer und moralischer Normen ist immer häufiger festzustellen. Betroffen hiervon sind nicht nur Einzelhändler in den Kriminalitätshochburgen, sondern auch exklusive Shoppingwelten. Die attraktiven Schaufenster machen Lust auf die Ware, die aus dem Ranking der Umsatzbringer bekannt sind. Weil diese Entwicklung nicht direkt erkennbar ist, sollten bei den Maßnahmen gegen Inventurverluste nicht gewartet werden. Denn der Schaden, der durch die Handelskriminalität entsteht, wird auch durch die Internetkriminalität begünstigt.

Externe Experten hinzuziehen

Fehler und Organisationsmängel in Warenwirtschaftsprozessen verdecken noch zusätzlich die Realität. Wenn bei der Warenbestandserfassung, Preisauszeichnung oder beim Kassieren Fehler gemacht werden, sollten diese durch Bestandsvergleiche früh erkannt und korrigiert werden. Für die Fach- und Führungskräfte aus dem Handel gehören diese Aufgaben nicht zum Kerngeschäft. In Abhängigkeit von der Struktur und Größe des Einzelhandelsunternehmens ist es ratsam, den Einsatz von externen Experten hinzuzuziehen, die nicht nur die Revisions- und Sicherheitswerkzeuge beherr- ... > mehr

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